17.04.09
Seit einigen Jahren halte ich eine Sturisoma-Art, die mir unter St. aureum verkauft worden ist, die aber kleiner als S. aureum bleibt (ca. halb so groß) und daher für mich bisher als unbestimmte Art gilt.

Fortpflanzung und Larvenaufzucht laufen wie bei anderen Arten der Gattung ab.


Laichabgabe am 15.04.09.


Laich am 16.04.09.


Laich am 17.04.09.

Am 20.04.09 sah die Laichtraube schon reichlich "ramponiert" aus...

Der Schlupf war also schon am laufen und ich konnte auch schon einzelne Sturisoma-Larven mit dickem Dottersack an den Scheiben und Wasserpflanzen kleben sehen.

Ich habe die Larven in einen Einhängekasten überführt und die noch nicht geschlüpften durch die Absaugmethode ebenfalls dorthin gebracht.

14.06.09

Sturisoma sp. separat aufziehen

Nachdem immer so viele Sturisomalarven nach und nach aus unerfindlichen Gründen sterben, versuche ich das ab heute mal mit steriler Aufzucht im Tuppa-Gefäß mit späterem Mulmzusatz. Heute habe ich erstmal ca. 70 Larven aus ihrer Eitraube "geerntet".



Bild 1 und 2: Aufgefangene Larven sammeln sich am unteren Rand des Gefäßes. Die leeren Eihüllen sind noch sichtbar.



Bild 3 und 4: Becher in der Draufsicht. TDS zur Resteverwertung.


Bild 5: Sprudelstein zur Wasserbewegung

29.01.2011

Bisher sind alle Aufzuchtversuche gescheitert! Ich weiß langsam nicht mehr weiter..... Heute setze ich erneut einen Aufzuchtversuch in einer Plastikwanne an.


Ich hatte in der Vergangenheit auch schon Versuche in völlig veralgten Becken - zwecklos, alle Larven starben nach ca. 2 Wochen ohne erkennbare Nahrungsaufnahme.


Hier wird das Wasser durch die Drossel der Lampe der Aquariumabdeckung darunter erwärmt.


Durchlüftung hält das Wasser in Bewegung und wird später auch das Futter herumwirbeln.


Erlenzäpfchen setzen die Keimzahl herab und färben das Wasser braun.


Ich will versuchen, dass die Larven im Moment ihrer ersten Nahrungssuche praktisch im Futter schwimmen und gar nicht anders können, als diesen Untergrund mit ihrem Maul aufzunehmen. Ich werde diverse Futtersorten anbieten - in erster Linie Spirulina und getrocknete Brennesseln, aber auch CyclopEese u.a.
Vielleicht schmiere ich auch wieder gemischte Paste auf flache Kiesel und lasse das antrocknen....

Dezember 2011
Ich bin gerade im soundsovielten Versuch.
Diesmal hängt ein Netzkasten im Becken der Eltern und wird stark von unten durchströmt. Angeboten habe ich HikariAlgaeWafers, Sera Welstabs, Fluckenfutter und Spirulinaflocken. Nach einem Tag ist das Futter dann weg, aber vermutlich durch die Arbeit der TDS.
Zu den Sturisoma-Larven habe ich jetzt noch eine Handvoll trockene Brennesseln getan.

Nach drei Wochen:
Was soll ich sagen - man soll's ja nicht beschreien - aber ich habe den Eindruck, dass die Larven mit dicken Bäuchen herumschwimmen und auch schon gewachsen sind!

Ich muss/will ja auch noch rauskriegen, was genau ihr Überleben ausmachte -
Die Brennesseln, das andere Laub, das Aufwachsen im Becken der Eltern usw.
Januar 2012
Ja, sie wachsen und wachsen - man kann es fast beobachten! Da habe ich nochmal Glück gehabt, denn die Alttiere haben langsam ihr Lebensende erreicht. Es sind jetzt nur noch drei Elterntiere vorhanden, davon ein Weibchen. Aber der Nachwuchs besteht aus ca 30 strammen Kerlchen!

Klaus Dreymann