31.8.2002
Beim Kauf von verschiedenen Welsen von privat kriege ich auch drei knapp fünf Zentimeter große Nachzucht Ancistrus L 144. Ich setze die drei zusammen mit drei gleichgroßen Schildpatt- Ancistren in ein kleines, veralgtes Aufzuchtbecken mit pH 5,8.
Die Schwierigkeit mit diesen L 144 sind bisher für mich immer die gewesen, dass ich Albino-Ancistren als L 144 als Jungtiere angeboten bekam, bei denen die roten Augen nicht gut zu erkennen gewesen sind. Später sind beide Arten doch sehr deutlich voneinander zu unterscheiden.

6.4.03
Zwei von ihnen haben überlebt; offenbar ein Paar. Das Weibchen zeigt Laichansatz.
22.8.03
Heute sind überraschend vereinzelt Larven hier und da zu sehen gewesen - ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet.
24.8.03
Es sind doch ziemlich viele Larven die jetzt überall herumhängen und herumraspeln.
22.9.03
Die Winzlinge sind jetzt ca. 2 cm groß und wohlgenährt. Ich entschließe mich, die Hälfte in ein anderes Becken umzusetzen. Außerdem ist heute die nächste Generation geschlüpft, d.h. sie haben nach genau vier Wochen erneut gelaicht.

Die Wasserwerte waren bis dahin: pH 6,5, LW 1000 µS, 26 C.
Auch hier half bei der sicheren Aufzucht wieder das Prinzip, dass die Brut permanent im Futter gesessen hat - Aufgetauter Tiefkühlspinat und Hikari Algae Wafers.

Und der Vater guckt sich das alles rückwärts von seiner Bruthöhlendecke aus an.